15.05.2026

HBZ-Konferenz gibt Impulse für Berufsbildung im Handwerk

Dozenten beleuchteten Kommunikation und Unterrichtsmethoden

Konnten 180 Dozenten aus ganz Deutschland bei der Ausbilderkonferenz in Münster begrüßen: Anja Gieske-Helmsen (HPI), Katharina Semmler (HBZ), Robert Falkenstein (HWK für Oberfranken), Rosemarie Daniel und Mariele Blang (HBZ). (von rechts) © Foto: Thomas Mohn/Handwerkskammer

Das Bildungszentrum (HBZ) der Handwerkskammer Münster hat 180 Dozenten aus handwerklichen Bildungszentren zur zweitägigen Ausbilderkonferenz „Ganzheitliche Ausbildung im Handwerk“ begrüßt. Teilnehmer aus 29 Städten in ganz Deutschland beschäftigten sich mit aktivierenden Unterrichtsmethoden und zeitgemäßer Kommunikation.

Entwickelt wurde das Veranstaltungsformat vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik (HPI) an der Leibniz Universität Hannover. Weitere Kooperationspartner waren die Handwerkskammer Koblenz und die Handwerkskammer für Oberfranken. Mit der Konferenz wollten die Partner Ausbilder in der überbetrieblichen Unterweisung bei der Arbeit mit Lerngruppen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen unterstützen. Es gab Impulse zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung in der handwerklichen Aus- und Weiterbildung. Weiteres Schwerpunktthema war der Umgang mit psychischen Einschränkungen bei Lehrgangsteilnehmern.

HBZ-Leiterin Katharina Semmler hob bei der Begrüßung die Herausforderungen hervor, vor denen die Bildungszentren des Handwerks stehen. Dazu zählen die Modernisierung bei knapper werdenden öffentlichen Finanzmitteln sowie die Folgen des technologischen Wandels und des Fachkräftemangels für die Bildungsarbeit.

Pressemitteilung vom 15. Mai 2026