05.11.2026

Erhalten, Entwickeln, Begegnen: Alumni-Treffen „Bauen im Bestand“ 2026

Rund 70 Gäste kamen am 29. Oktober 2026 zum Alumni-Treffen auf Haus Kump des HBZ Münster zusammen. Dazu zählten Absolventinnen und Absolventen, Studierende sowie aktive Dozierende des Bachelor-Studiengangs „Bauen im Bestand“. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch, fachliche Impulse aus der Praxis und Berichte über Werdegänge nach dem Studienabschluss.

Die Referierenden des Alumni-Treffens 2026: (v.l.) Jens Engel (Remmers), Julia Rott, Oliver Pohlmann, Sebastian Albers (Wohn + Stadtbau) und Paul-Heiner Austrup

In ihrer Begrüßung betonte Katharina Semmler, Geschäftsführerin des HBZ Münster, die besondere Bedeutung des Treffens. Es bringe Menschen unterschiedlicher Abschlussjahrgänge des Studienganges zusammen und halte das Netzwerk weit über den Studienabschluss hinaus lebendig. Gleichzeitig biete die Veranstaltung Raum, aktuelle Entwicklungen der Branche zu diskutieren und Erfahrungen aus dem Berufsalltag zu teilen. 
 

Von Notre-Dame in Paris bis zum Wohnungsbau in Münster

Den fachlichen Auftakt bildeten zwei Vorträge, die unterschiedliche Facetten des Bauens im Bestand beleuchteten. Jens Engel von der Firma Remmers aus Löningen stellte in seinem Vortrag „Notre-Dame de Paris – Reinigung der Natursteinoberfläche – Sanierung nach dem Jahrhundertbrand“ die Arbeiten des Unternehmens an einem der bedeutendsten Sanierungsprojekte der Gegenwart vor. Als Teil des Restaurierungsteams verantwortete Remmers die Reinigung der 
 

Innenwände der berühmten Kathedrale, von der Konzeption bis zur Umsetzung. 

Im zweiten Fachvortrag richtete Sebastian Albers von Wohn + Stadtbau den Blick auf Herausforderungen in der eigenen Region. In seinem Vortrag „Wohnungsbau und Bestandssanierung in Münster“ zeigte er, wie bezahlbarer und zukunftsfähiger Wohnraum entstehen kann und welche Rolle die Weiterentwicklung des Gebäudebestands dabei spielt. 
 

Karrierewege aus erster Hand

Danach stand eine Frage im Fokus, die viele Studierende bewegt: „Was kommt nach dem Abschluss?“ Julia Rott (Abschluss 2023), Paul-Heiner Austrup (Abschluss 2017) und Oliver Pohlmann (Abschluss 2019) berichteten in Pecha-Kucha-Vorträgen (20 Folien à 20 Sekunden) von ihrem beruflichen Werdegang und den Chancen, die sich ihnen nach dem Studium eröffneten. Die Berichte machten deutlich, wie breit gefächert die Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind: Sie arbeiten beispielsweise in Planungsbüros, Unternehmen der Bauwirtschaft und Baustoffindustrie, der Wohnungswirtschaft oder im 
 

Bereich der Denkmalpflege.

Beim anschließenden Get-together mit Imbiss blieb Zeit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue zu knüpfen und die Gespräche des Tages fortzuführen.