Unsere Projekte von A bis Z

Projekte A-Z


BauNachhaltig

Netzwerk KOMZET Bau und Energie

Zukunftssicherung durch Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung [10/2010 – 9/2013]

Inhaltliches Ziel des Projekts „BauNachhaltig“ ist es, Informationen und Wissen zu Themen des energieeffizienten und ressourcenschonenden Bauens und Sanierens für Kurzlehrgänge der Aus-, Fort- und Weiterbildung aufzubereiten und zu verbreiten. Bei den Themen handelt es sich überwiegend um kritische und Gewerke übergreifende Schnittstellenschwerpunkte, die im Sinne der Nachhaltigkeit zu einem gesteigerten Qualitätsbewusstsein führen sollen.

Vierzehn bundesweit verteilten Kompetenzzentren (Komzets) aus dem Sektor Bau- und Energie kooperieren in diesem vom BiBB geförderten Pilotprojekt im Rahmen des Förderprogramms „Berufliche Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, um durch Nutzung von Synergien die Effizienz ihrer Arbeit zu steigern und ihre Angebote für Betriebe und Bildungskunden, aber auch für andere Berufsbildungsstätten zu verbessern.

Weitere Informationen

CAP'EM - Cycle Assessment Procedure for Eco-Materials

Das Ziel des CAP'EM-Projekts ist es, durch die Demonstration der Vorteile von Ökobaumaterialien zur Steigerung der Herstellung, Verbreitung und Nutzung dieser Baustoffe im nordwesteuropäischen (NWE) Bauwesen beizutragen. Trotz des Masseneinsatzes ist die Überprüfung der Umweltauswirkungen bei den Baumaterialien in Europa nicht sehr gut entwickelt und es gibt kein einheitliches Klassifikationssystem.

Um Aussagen über die Auswirkungen in einer ganzheitlichen Betrachtung machen zu können bedarf es einer Lebenszyklusanalyse (LCA). Mit dieser Methode werden Inputs, Outputs und mögliche Umweltauswirkungen eines Produktsystems über seinen Lebenszyklus hinweg erfasst und ausgewertet (ISO 14040:1997). Ein vereinfachtes, kostengünstiges, auf LCA basierendes Verfahren, das von den Hauptakteuren des ökologischen und energiesparenden Bauens in NWE mitgetragen wird, ist Kernpunkt einer Marktaufschließung für Ökomaterialien im Bausektor.

Das Projekt befasst sich vorrangig mit Ökobaumaterialien, die in den Regionen der beteiligten Partner erhältlich sind. Nach der Analyse ihre Umweltauswirkungen wird regional und transnational eine umfangreiche Informations- und Demonstrationskampagne zu den wichtigsten Ökobaumaterialien durchgeführt, mit dem Ziel, deren Einsatz im privaten und öffentlichen Bausektor in NWE zu stärken. Wichtig sind hierbei optimierte Kommunikationsstrategien im Hinblick auf die vier verschiedenen Zielgruppen: Hersteller, Händler, Nutzer und Berater - alle im Wesentlichen kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Um die Nachfragerseite, also die Bau- und Sanierungswilligen zu erreichen, entsteht ein Netzwerk von Demonstrationszentren, in denen die LCA-bewerteten Ökobaumaterialien verbaut und, eingesetzt in unterschiedlichen Konstruktionstypen ausgestellt werden. Diese Ausstellungen sind auch gleichzeitig Knotenpunkte für die Öffentlichkeitsarbeit.

Beteiligte Partner: cd2e und Globe21 (F), BSK, GreenSpec und ACORP (GB), De Groene Stee (NL), VIBE und GBC (B) und HWK-Münster (D)

www.capem.eu

European Employer of Choice (EEoC)

Ausgangslage und Ziel des Projekts

Der zunehmende Fachkräftemangel erfordert von Unternehmen neue Strategien zu entwickeln, um die „passende“ Arbeitskraft zu finden und an sich zu binden. Ziel ist, ein bevorzugter Arbeitgeber, ein „Employer of Choice“, zu werden. Denn nur wer sich positiv von den Mitbewerbern abhebt, wird auch für qualifizierte Arbeitskräfte erkennbar und interessant.

An dieser Stelle setzt das EEoC-Projekt an. Es soll Unternehmen darin unterstützen, sich strategisch auszurichten und die Bedeutung des Zusammenwirkens von Geschäftsführung, Marketing und Personal-Management zu erkennen. Es werden Werkzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen sich die Unternehmen intern wie extern klar positionieren können. Zu den Inhalten des Projekts gehören: Gesundheit und Wohlbefinden, Stress-Management, Vielfalt (Diversität) und Work-Life-Balance.

Die HBZ Handwerkskammer Bildungszentrum Münster GmbH ist Projektpartner neben weiteren Partnern aus Irland, Italien, Rumänien, Ungarn, die dieses von der EU geförderte Leonardo-Projekt in den vergangenen zwei Jahren durchgeführt haben.

Durchführung und Umsetzung der Projektidee

Vierzehn erfahrene HBZ-Dozenten wurden in Form von speziell zugeschnittenen Train-the-Trainer Kursen qualifiziert und mit den wesentlichen Bestandteilen des EEoC-Konzeptes vertraut gemacht. Die vorhandenen Lehr- und Lernmaterialien von langjährig erprobten Lehrgängen wurden überarbeitet, es wurden EEoC-Inhalte implementiert. Pilotlehrgänge mit modifizierten Lehrgangskonzepten wurden erprobt und evaluiert.

Nachhaltigkeit und Perspektiven

Mittlerweile sind die Kern-Ideen des EEoC-Projekts in verschiedene Lehrgangs- und Seminarangebote des Handwerkskammer Bildungszentrums eingeflossen. Eine inhaltliche Verknüpfung bzw. thematische Ergänzung haben sich schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen ergeben: Personalwesen, Personalführung, Marketing, Kommunikation und Business-Englisch.

Dabei steht der so genannte Multiplikatoren-Effekt im Mittelpunkt: Teilnehmer/innen werden für die einzelnen EEoC-Module praxisnah sensibilisiert und qualifiziert und können dieses Wissen als Personalverantwortliche in ihren Unternehmen einbringen.

Da das HBZ über gute Kontakte zu KMU-Betrieben verfügt, sind auch zusätzliche Seminarangebote, die sich direkt an die Unternehmen wenden, geplant. Darüber hinaus werden optionale EEoC-Module ergänzend zu den eigenen Qualifizierungsangeboten angestrebt.

Fachwerk-Kompetenzzentrum (Haus Kump)

Die Errichtung der beiden Kompetenzzentren – Gestaltungs- und Medientransferzentrum sowie Fachwerk-Kompentenzzentrum – soll auf der ehemals landwirtschaftlich genutzten Hofstelle „Haus Kump“ in Münster erfolgen.

Haus Kump befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Hauptgebäuden des Handwerkskammer Bildungszentrums. Ein historisch wichtiges Element dieser Hofanlage ist der Speicher aus dem Jahr 1549, der unter Denkmalschutz steht. Ziel der Baumaßnahme ist es, die Hofstelle in ihrer städtebaulichen Form zu erhalten: mit erhaltenswerter Originalsubstanz (Remise, Stallgebäude) und ergänzt um energetisch optimierte Neubauten (Scheune, Haupthaus).

In dem geplanten „Fachwerk-Kompetenzzentrum am Demonstrationszentrum Bau und Energie“ sollen Forschung, Informationssammlung und -aufbereitung sowie Bildung zur Fachwerksanierung durchgeführt werden – insbesondere zur Sanierung historischer Holzkonstruktionen. Wichtiger Bestandteil des Projektes ist die baudenkmalpflegerisch vorbildliche Sanierung und Umnutzung der Fachwerkgebäude auf Haus Kump. Dabei sollen Fachwerksanierungstechniken nach neuesten bauphysikalischen Erkenntnissen erarbeitet und erprobt und nach Fertigstellung durch messtechnische Überwachung verifiziert werden. Die Gebäude dienen nach Fertigstellung als Anschauungs- und Demonstrationsobjekte.

Fatima - Female Apprenticeship Training

Berufsbildung „Made in Germany“ hat auch international einen sehr hohen Stellenwert, denn das duale System hat sich als sehr effizient und flexibel erwiesen. „Bildungsexport ist ein Zukunftsmarkt mit Entwicklungspotenzial, das sich deutsche Bildungsunternehmen erschließen können, das gilt insbesondere für die Bildungsstätten des Handwerks“, so ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer in seiner Rede auf der Regionalkonferenz der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Afrika, Asien und Australien am 30. März 2009 in Neu Delhi (Indien).

Das Handwerkskammer Bildungszentrum engagiert sich in diesem Sinne im Rahmen des Verbundprojektes „Fatima - Female Apprenticeship Training“. Gemeinsam mit drei etablierten deutschen Bildungsinstitutionen entwickelt das Handwerkskammer Bildungszentrum konkrete Bildungsangebote für Frauen in der arabischen Welt (MENA-Region, GCC) und leistet hiermit einen Beitrag, um die Teilnehmerinnen nachhaltig in den Arbeitsmarkt der Zielländer zu integrieren.

Gerade in den jungen Gesellschaften der arabischen Welt, die sich nach dem „arabischen Frühling“ in einem generellen Aufbruch befinden, bedeutet Bildung wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg und ist zudem eine stabilisierende Kraft für ganze Regionen.

Die Partner modifizieren Module der deutschen beruflichen Ausbildung enstsprechend dem soziokulturellen Hintergrund des Ziellandes/ der Zielgruppe und starten Bildungskooperationen mit lokalen Bildungsträgern, um die speziellen Schulungsangebote für Frauen umzusetzen.

Partner im Projekt sind:
 
  • Eckert Schulen (Arbeitsfocus: Ausbildung im Bereich Gastronomie)
  • Handwerkskammer Bildungszentrum Münster (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Schmuckherstellung, Zahntechnik und Mediengestaltung)
  • Kolping Bildungswerk (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Frühkindliche Erziehung)
  • gpdm international e.V. (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Dienstleistung, Plattformmanagement)

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

GEP - Netzwerk grenzenloser Maschinen- und Anlagenbau

Das Interreg IVa Projekt "Netzwerk GEP" stärkt Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau im deutsch-niederländischen Grenzraum durch den Aufbau von grenzüberschreitenden Kooperationen, bei der Entwicklung neuer Produkte, durch gemeinsame internationale und regionale Messen sowie durch Schulungen und Weiterbildung in den Bereichen Marketing und automatisierte Fertigung. Dafür leisten die Projektpartner, das Technologiezentrum STODT(NL), die Handwerkskammern Münster und Osnabrück-Emsland (D) mit Unterstützung von Fachverbänden und Hochschulen aus Wirtschaft und Wissenschaft starken Service & Support! Die Vorteile des Vernetzens liegen auf der Hand: Mehr Kontakte, mehr Know-How, mehr Unterstützung. Macht zusammen: Mehr Chancen am Markt von morgen!

Prozessmanagement
 

GMTZ - Gestaltungs- und Medien-Transferzentrum

Das GMTZ ist ein über fünf Jahre angesetztes Entwicklungsprojekt der Akademie Gestaltung. Es beinhaltet einen inhaltlichen, einen baulichen und einen ausstattungsbezogenen Teil. Im ersten, inhaltlichen Teil wird das Bildungs-, Beratungs- und Transferangebot des Transferzentrums weiterentwickelt, im zweiten, baulichen Teil ein neues Gebäude errichtet und dieses im dritten, ausstattungsbezogenen Teil eingerichtet.

Formal – und inhaltlich – ist das GMTZ Teil der „Förderung der Weiterentwicklung von Berufsbildungsstätten zu Kompetenzzentren”. An dieser Förderung nimmt die Handwerkskammer Münster mit mehreren Instituten ihres Bildungszentrums HBZ teil. Ausgeschrieben ist die Kompetenzzentrumsförderung seitens des Bundes, bewilligt wurde und begleitet wird sie vom BAFA. Unterstützt wird sie im weiteren voraussichtlich vom Land NRW, vertreten durch das MAGS und die Bezirksregierung Münster.

Zur Internetseite GMTZ – Gestaltungs- und Medien-Transferzentrum

IKU - Vermittlung arbeitsmarktorientierter interkultureller Kompetenzen zur Unterstützung der Beschäftigungsfähigkeit im Handwerk

Das Projekt „IKU - Vermittlung arbeitsmarktorientierter interkultureller Kompetenzen zur Unterstützung der Beschäftigungsfähigkeit im Handwerk“ leistet einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung im Arbeitskontext im Bereich Handwerk. Für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten sollen im Einwanderungsland Deutschland und in Zeiten zunehmender Globalisierung die Integration in Arbeit und Gesellschaft gefördert und Konfliktpotentiale abgebaut werden.

Schwerpunkte des Projektes sind die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit,…) und interkultureller Kompetenzen sowie die Stärkung aller an der Berufsausbildung Beteiligten gegen rassistische Parolen. Diese Kompetenzen bilden nicht nur eine wichtige Grundlage für ein friedliches und konstruktives Miteinander, sondern stellen auch wichtige Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt dar.

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen eines Xenos-Projektes.
 

INSEMOT SME – Informationssicherheit für kleine und mittlere Unternehmen

Informationssicherheit (IS) betrifft jedes Unternehmen – vom großen Industriekonzern bis zum Ein-Mann-Unternehmen. Werden keine geeigneten Maßnahmen ergriffen, können beispielsweise durch Diebstahl, Systemausfall oder Virenbefall wichtige Daten verloren gehen. In kürzester Zeit entsteht ein enormer finanzieller Schaden für ein Unternehmen. Der gute Ruf ist außerdem in Gefahr. Das Thema Informationssicherheit gehört daher ganz oben auf die Agenda jedes Unternehmens.

Unterstützung bei der Einführung eines Informationssicherheitsmanagements

Das Projekt INSEMOT SME unterstützt Unternehmen bei der Einführung eines Informationssicherheitsmanagements. Auf einem multinationalen Informationsportal finden Unternehmen Informationen und Antworten auf relevante Fragen zur Informationssicherheit. Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes werden auf nationaler und EU Ebene erklärt. Einfache und kostengünstige Maßnahmen, mit denen die Informationssicherheit in Unternehmen erhöht werden kann, werden vorgestellt. PraktischeTipps und Beispiele unterstützen die Unternehmen dabei, Informationssicherheit einzuführen.

Modulares Weiterbildungsangebot

Ein modulares Weiterbildungsangebot, das speziell auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist, vermittelt Unternehmern und Mitarbeitern das nötige Fachwissen. Das Angebot passt sich flexibel an zeitliche und inhaltliche Anforderungen an. Je nach Vorwissen und Bedarf entscheiden die Lernenden, welche Module sie belegen möchten. Die Lernmaterialien werden per Internet zur Verfügung gestellt. Entsprechend entscheiden die Lernenden, wann und wie lange sie mit diesen arbeiten. Im Präsenzunterricht wird das Gelernte vertieft und erste Maßnahmen zur Steigerung der Informationssicherheit im Unternehmen erarbeitet.

Kontakt:
Alexa Behrens
Telefon: +49(0)251/705-14 85
E-Mail: alexa.behrens@hwk-muenster.de

Fördergeber:
Europäischen Kommission: Education and Culture DG - Lifelong Learning Programme. Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Jobstarter - Assistent für Energie und Ressourcen im Handwerk

Das Handwerk hat zunehmend Schwierigkeiten, leistungsstarke Schulabgänger als Auszubildende und Nachwuchs für spätere Führungspositionen zu gewinnen. Das Thema „Energie- und ressourceneffizientes Wirtschaften“ bietet im Handwerk sowohl auf innerbetrieblicher Ebene Einsparpotenziale als auch auf der Marktebene Wachstumschancen.

Im Jobstarter-Projekt wird eine ausbildungsbegleitende Zusatzqualifizierung „Assistent für Energie und Ressourcen im Handwerk“ entwickelt, die einen Beitrag dazu leisten soll, die Attraktivität der handwerklichen Ausbildung für leistungsstarke Schulabgänger zu erhöhen und die Kompetenzen in Handwerksbetrieben hinsichtlich der Themen Energie- und Ressourceneffizienz zu stärken. Dies geschieht im Verbund der Landes-Gewerbeförderungsstelle des NRW-Handwerks mit den Umweltzentren der Handwerkskammern Düsseldorf und Münster und mit Feedback des Landesschulministerium NRW (MSW).

Der Unterricht des Pilotlehrgangs am Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausen, dem Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen und den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt finden zusätzlich zum originären Unterricht statt und schließt mit einer Fortbildungsprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer ab.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.jobstarter.de

KOMZET - Kompetenzzentrum Technologietransfer und integrierte Managementsysteme im Fahrzeugwesen

Der wachsende Einsatz von elektronischen Assistenz-, Sicherheits- und Telematiksystemen im Fahrzeugbau sorgt für einen hohen Bedarf an entsprechend geschultem Werkstattpersonal zur Wartung dieser Systeme. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden die Schulungsinhalte in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, in der Meistervorbereitung und in der Fort- und Weiterbildung dem technischen Fortschritt entsprechend angepasst.

Gefördert wird das Kompetenzzentrum Technologietransfer und integrierte Managementsysteme im Fahrzeugwesen seit Oktober 2007 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

MAMBA - Münsters Aktionsprogramm für MigrantInnen und Bleibeberechtigte zur Arbeitsmarktintegration

MAMBA ist der Münstersche Beitrag zum bundesweiten arbeitsmarktlichen Progamm zur Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt. Ziel ist es, Flüchtlingen in Münster Unterstützung und Begleitung bei ihrer beruflichen Qualifizierung sowie bei der Arbeitsplatzsuche und -sicherung zu geben. Damit möchten wir ihnen die dauerhaft eigenständige Sicherung ihres Lebensunterhalts ermöglichen. Zielgruppe sind Bleibeberechtigte und alle Menschen mit Fluchthintergrund, die einen mindestens nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Für MAMBA engagieren sich in Münster die Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA), die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA Flüchtlingshilfe) das Handwerkskammer Bildungszentrum (HBZ) und das Jugendausbildungszentrum (JAZ).

Im Rahmen eines Jobcoachings unterstützen die Mitarbeiter/innen des HBZ MAMBA-Teilnehmende bei der Suche nach einer Arbeitsstelle. Zu ihren Maßnahmen gehören: Beratung und Berufsorientierung, Erarbeitung von Zielen, berufsbezogenes Kommunikationstraining, Regeln der Berufswelt, Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer, arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen, ggf. betriebliche Praktika, sowie die Akquisition von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen..

Zur Internetseite www.mamba-muenster.de
 

Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz

Kostenlose Initialberatung Energieeffizienz im Betrieb über das Institut für Umweltschutz der Handwerkskammer Münster

Ungeachtet der aktuellen Diskussionen um eine Reduzierung der Ökosteuer, stellt die Energiewende kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. In vielen Handwerksbetrieben besteht dringender Handlungsbedarf, um die vorhandenen Einsparpotenziale zu heben und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz, eine Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesumweltministeriums, des Deutschen Industrie-und Handelskammertages und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der Energiewende.

Ziel ist es, Energieeinsparpotenziale in Betrieben zu heben und durch Verbesserung der Energieeffizienz die Energiekosten zu senken. Erfahrungsgemäß gibt es in fast jedem Unternehmen Einsparmöglichkeiten, die mit oft nur geringen Investitionen und einem bewussteren Umgang mit der Energie deutliche Einsparungen ohne Komforteinbußen zur Folge haben.

Zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb können sich Handwerksbetriebe im Rahmen der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ vom Umweltzentrum der Handwerkskammer Münster bei der Analyse des betrieblichen Energieverbrauchs, bei der Identifizierung von Einsparpotenzialen und bei der Umsetzung von Energieeffizienz-maßnahmen kostenlos unterstützen und begleiten lassen. Dabei erhalten die Betriebe kostenfrei bei einem Vor-Ort-Termin zunächst eine Einstiegsberatung und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Schwerpunkt dieser Initiative sind vor allem die Branchen Friseure, Bäcker, Fleischer, Kfz-Handwerker, Metall- und Maschinenbau, Tischler und Textilreiniger.

Als Ansprechpartner für interessierte Betriebe steht der Geschäftsführer des Instituts für Umweltschutz der Handwerkskammer Münster, Herr Dr. Klaus Landrath (Telefon: 0251/705-1310, Email klaus.landrath@hwk.muenster.de) zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Mittelstandsinitiative Energiewende:

www.mittelstand-energiewende.de

MÜKE - Münsterländer Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr

Das Münsterländer Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr – MÜKE – ist ein unabhängiges Informations- und Beratungszentrum für kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk rund um das Themenfeld elektronischer Geschäftsverkehr in den Regionen Münsterland und Emscher-Lippe.

Das regionale Kompetenzzentrum ist ein Projekt der Handwerkskammer Münster und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms "Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr für Mittelstand und Handwerk" gefördert.

Zu den besonderen Themenschwerpunkten von MÜKE zählen die digitale Signatur, die e-Vergabe, die IT-Sicherheit und das mobile Business.

Es ist das Ziel von MÜKE insbesondere kleine und mittlere Unternehmen durch passgenaue Veranstaltungen und Beratungs- sowie Qualifizierungsangebote nachhaltig im Umgang mit dem Thema elektronischer Geschäftsverkehr zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

www.ec-mueke.de
 

NetProBau – netzbasiertes, prozessorientiertes Lernkonzept für das Bauwesen

Die technische Entwicklung ist auch im Bauwesen in den letzten Jahren enorm vorangeschritten. Neue Baustoffe, neue Technologien oder auch ein sich wandelndes Umweltbewusstsein haben Innovationsschübe und damit Qualifizierungsbedarf hervorgerufen, auf die es zeitnah und passgenau zu reagieren gilt.

Gleichzeitig bekommt auch die Baubranche den zunehmenden Fachkräftemangel zu spüren, der es für die Unternehmen immer schwerer macht, Mitarbeiter für langwierige Weiterbildungen freizustellen.

Vor diesem Hintergrund ist NetProBau angetreten, ein Qualifizierungskonzept für das Bauwesen zu entwickeln und zu erproben, das den drei zentralen Herausforderungen moderner Bildungsangebote Rechnung trägt.

Themen mit einer geringen Halbwertszeit werden mit den Möglichkeiten des Web 2.0, z. B. in Form eines Wikis, aufbereitet und angeboten. Die zeitnahe Erstellung neuer und die Aktualisierung bestehender Inhalte wird dadurch effizienter. Aufwendige Programmierarbeiten entfallen.

Im Zentrum der Qualifizierung stehen praxisnahe Arbeitsaufträge. Durch die Auseinandersetzung mit der dahinter liegenden Problematik erwerben die Lernenden die notwendigen Kompetenzen, um den Auftrag bewältigen zu können. Aufgaben können entsprechend dem individuellen Interesse bearbeitet werden, eine starre, lineare Abfolge von Inhalten entfällt.

Das Angebot wird berufsbegleitend organisiert. Neben den fiktiven Arbeitsaufträgen ist es Ziel, reale Arbeitsaufträge aus dem Betrieb in die Qualifizierung zu integrieren. Dazu wird eine enge Vernetzung zwischen Bildungsträger, Lehrgangsteilnehmer und Betrieb angestrebt und darüber eine Verzahnung der Lernorte Klassenzimmer, privater PC und Betrieb. Laufzeit des Fördervorhabens: September 2009 bis Januar 2013

Für das Bildungssystem besteht heute mehr denn je die Notwendigkeit, flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu müssen. Sich ständig verändernde Arbeitsbedingungen, neue Technologien und damit einhergehend neue Anwendungsmöglichkeiten, Zielgruppen und Märkte verlangen von den Unternehmen kontinuierliche Weiterentwicklung und damit Weiterbildung. Gleichzeitig wird aufgrund des demografisch bedingten, zunehmenden Fachkräftemangels immer deutlicher, dass diese Herausforderungen verstärkt mit dem bereits vorhandenen Personal bewältigt werden müssen.

Bildungsangebote müssen daher künftig drei zentrale Herausforderungen meistern:

1. zeitnah aktuelle Inhalte anbieten können
2. flexibel auf individuelle Qualifizierungsziele eingehen
3. organisatorisch in den Arbeitsprozess integrierbar sein.

Die digitalen Medien, insbesondere Web 2.0, bieten hier enorme Potenziale aufgrund der Entkopplung von Ort und Zeit, neuer Freiheitsgrade der Skalierbarkeit von Qualifizierungsangeboten, einer schnelleren Anpassbarkeit der Inhalte an neue Entwicklungen und Bedarfe. Diese neuen methodischen Zugänge werden für die Zielgruppen spezifisch genutzt.

Darüber hinaus bieten insbesondere Web 2.0-Anwendungen die Möglichkeiten der Vernetzung, der Gruppenbildung, der Diskussion und der gemeinsamen Erstellung von Inhalten. Web 2.0-Anwendungen tragen somit der Tatsache Rechung, dass Lernen ein aktiver, selbst gesteuerter und sozialer Prozess ist.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt daher die Entwicklung, Erprobung und den Einsatz neuer Bildungsangebote mit digitalen Medien in der Aus- und Weiterbildung.

Die Federführung des Verbundvorhabens liegt beim HBZ Münster. Als Hauptaufgabe wird ein neues methodisch-didaktisches Konzept entwickelt und evaluiert.

Folgende innovative Ansätze werden dabei verfolgt:
Die Möglichkeiten, die das Internet heute bietet (Stichwort „Web 2.0“), werden so angepasst und eingesetzt, dass sich die Lernenden auch bei räumlicher Trennung miteinander austauschen und zusammen arbeiten können. Die in den Betrieben immer wichtiger werdenden IT-Kompetenzen werden dabei entwickelt und gestärkt. Mit Hilfe von an den betrieblichen Praxisabläufen orientierten Lernaufgaben eignen sich die Lernenden Fachwissen und Kompetenzen an.

Erprobt und evaluiert wird das neue Konzept in Meisterschulen der Baugewerke, in Weiterbildungslehrgängen und im Bachelor-Studiengang „Bauen im Bestand“.

Letztendlich wird geprüft, wie sich der Lernort „Betrieb“ in Qualifizierungskonzepte einbinden lässt, um zukünftig berufsintegrierte Bildungsmaßnahmen anbieten zu können.
Logo der Fachhochschule Münster

Im Rahmen des Projekts entwickelt und erprobt der Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule (FH) Münster die Module Mathematik, Technische Mechanik sowie Baukonstruktion netzbasierte Lerneinheiten. Der Lernprozess der Meisterschüler soll durch interaktive Animationen unterstützt werden.

Insbesondere wird erforscht und bewertet, inwieweit die Fachtheorie in Bezug zum Bauwesen über arbeits- und prozessorientierte Aufgabenstellungen für die Lernenden zu erschließen ist. Im Zentrum steht hierbei ein „Virtuelles Haus“. Durch interaktiv veränderbare Parameter wird es möglich, unterschiedliche mechanische Verhaltensweisen zu visualisieren. Vor allem Auswirkungen falscher Berechnungen und konstruktiver Fehlentscheidungen können so auf eindrucksvolle Weise gezeigt werden, d. h. Bauteile des virtuellen Hauses können im Extremfall zum Einsturz gebracht werden. Die virtuelle Umgebung ermöglicht das Beurteilen und Bewerten von Konstruktionen, die gezielt mit Baumängeln versehen werden, so dass die Fachkompetenz der Lernenden erhöht wird.

Aufgrund der Reproduzierbarkeit dieser Abläufe und der Möglichkeit, Fehler ohne Gefahr für Leib und Leben zulassen zu können, wird das explorative Lernen ermöglicht.

Lehrstuhl für Bauphysik (LBP) der Universität Stuttgart bereitet im Projekt vor allem bauphysikalisches Wissen multimedial auf. Ein virtuelles Labor Bauphysik wird konzipiert, umgesetzt und erprobt. Das Ziel dabei ist die Vermittlung von Grundverständnissen bauphysikalischer Zusammenhänge.

Die Medien werden speziell für die Zielgruppe Handwerk entwickelt und hinsichtlich Tiefe und Breite der Lerninhalte auf diese Zielgruppe abgestimmt.

Mit dem virtuellen Labor kann den Lernenden eine praxisnahe messtechnische Ausbildung angeboten werden. Bauphysikalische Inhalte, die mit Hilfe anderer Medien (Folien, Dias, Skripte) nur schwer zu erklären und darzustellen sind, werden realitätsnah wiedergegeben. Das Zusammenspiel von Simulation, Auralisation und Visualisierung von Vorgängen und Darstellungen sowie Analyse der Messergebnisse ermöglicht eine realitätsnahe Abbildung von Messpraxis und unterstützt das explorative Lernen.

"Wohnen im Wandel"

Das Projekt „Wohnen im Wandel“ befasst sich mit generationen-übergreifenden Wohnraumanpassungen in der Euregio. Aus gutem Grund, denn der demografische Wandel verändert auch die herkömmlichen Anforderungen an Funktionen und Formen des Wohnens. So wird zum Beispiel der Bedarf an altersgerechten und barrierefreien Wohnungen und Dienstleistungen in den nächsten Jahren drastisch steigen. Zugleich müssen junge Familien dafür sensibilisiert werden, sich bereits beim Hausbau mit diesem Thema zu beschäftigen.

Das Projekt hat das Ziel, von der Gewerbeförderung der Handwerkskammer ausgehend zehn operative Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft zu koordinieren und Handwerker, Architekten und Planer dabei zu unterstützen, ihre Beratung, ihre Produkte und den Service stärker auf die jeweiligen Zielgruppen auszurichten. Die Akademie Gestaltung des Handwerkskammer Bildungszentrums HBZ übernimmt dabei die Entwicklung und Erprobung von Qualifizierungsangeboten für Handwerker und Planer.

www.wohnen-im-wandel.de

WohnVisionen

Im Rahmen des Projektes „WohnVisionen 2020 – Ressourcenschonende Einrichtungs-Visionen aus gebrauchten Materialien zur Stärkung von KMU und zur Qualifizierung“ arbeiten vier Partner aus der hochschulischen und beruflichen Bildung gemeinsam mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften, mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung, mit Handwerkern, Designern, Künstlern, mit Museen und Messeveranstaltern an zukunftsweisenden und nachhaltigen Recyclingideen.

Der Grund: Unser Lebensstil wird sich bis 2020 stark verändern. Derzeit durchlaufen wir nach einer Studie der Internationalen Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung („Lebensstile 2020 - Eine Typologie für Gesellschaft, Konsum und Marketing“, 2007) einen Zeitraum, der von Individualisierung und Modernisierung geprägt ist und der in eine Vielzahl prognostizierter Lebensstile münden wird.

Die zentrale Frage „Wie werden wir 2020 wohnen?“ muss also unter vielen Blickwinkeln beleuchtet werden. Jede Gruppe – ob sie dann wirklich „Baby Boomer“, „Super-Grannys“, „Greyhopper“, „Inbetweens“, „Young Globalists“, „Tiger-Ladys“ oder „Netzwerk-Familien“ heißen – wird ihre spezifischen Wohnformen finden. Deswegen sollen in diesem Projekt ressourcenschonende Einrichtungs-Visionen aus gebrauchten Materialien entwickelt werden.

Partner:
 
  • Technische Universität Dortmund, Institut für Umweltforschung (INFU)
  • Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur
  • Akademie Gestaltung im Handwerk Münster
  • Kunsthochschule Kassel, Industriedesign
  • ecomoebel GmbH, Dortmund
  • RecyclingBörse! Herford
  • Möbel & Mehr (Werkhof, Hagen gGmbH)
  • Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Zur Internetseite WohnVisionen

XENOS - Initiative gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Das Bundesprogramm XENOS integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement.

Schwerpunkte des Projektes sind die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit etc.) und interkultureller Kompetenzen sowie die Stärkung aller an der Berufsausbildung Beteiligten gegen rassistische Parolen. Diese Kompetenzen bilden nicht nur eine wichtige Grundlage für ein friedliches und konstruktives Miteinander, sondern stellen auch wichtige Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt dar.

Strategische Ziele des Projektes sind:

1. Die gezielte Zusammenarbeit von Berufskollegs, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaften und fachlichen Experten auf der operativen Ebene zur Stärkung von Demokratiebewusstsein und Toleranz in der Berufsausbildung.

2. Die Vermittlung von Handlungsorientierungen und Lösungswegen für Kommunikations- und Konfliktmanagement im interkulturellen Kontext an Lehrer an Berufskollegs sowie Ausbilder in Betrieben und überbetrieblichen Einrichtungen in der handwerklichen Berufsbildung.

3. Die Sensibilisierung und Vermittlung interkultureller Kompetenzen an Schüler in Werkstattjahr, Berufsgrundschuljahr, Jugend in Arbeit und den BaE-Programmen der Arbeitsagenturen.

4. Die Schaffung nachhaltiger Unterstützungsstrukturen über die Institutionalisierung von Flying Experts.

5. Die Gewinnung junger Migranten für eine Ausbildung im Handwerk und von Ausbildungsbetrieben für Migranten

XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Zukunft Passivhaus

Passivhäuser als Neubau- und Sanierungsobjekte werden die Häuser der nahen Zukunft sein. Nach den Vorgaben der EU wird für den Neubau ab 2015 das Passivhaus als Standardhaus in die nationalen Regelwerke eingeführt.

Das Projekt "Zukunft Passivhaus" wird gemeinsam mit der Handwerkskammer Münster, der Fachhochschule Münster und der Saxion Hogeschool Enschede durchgeführt. Es zielt darauf ab, den Passivhausbau in der EUREGIO zu beschleunigen, und zwar gleichzeitig durch ein verbessertes Angebot der Betriebe und durch eine Ankurbelung der Nachfrage durch die Bauherren. Im Rahmen dieses Projektes wird ein binationales Know-how-Zentrum mit Standort Münster und Enschede aufgebaut und ein Transfernetzwerk eingerichtet.

Neben der Entwicklung von Informationsmaterialien für Betriebe und Bauherren werden Informationsveranstaltungen zu speziellen Themen im Passivhaus und Exkursionen zu ausgewählten Passivhäusern angeboten. Unternehmen, die sich zum Thema "Passivhausbau" weiterbilden wollen, werden spezielle Seminare und Lehrgänge besuchen können..