Reha


Reha-Berufsausbildung durch die Bundesagentur für Arbeit

Streichen mit einem Pinsel
Die Reha-Berufsausbildung ist eine Qualifikationsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit für benachteiligte Jugendliche. Sie richtet sich an junge Erwachsene, die aufgrund einer psychischen oder physischen Erkrankung keine Schul- bzw. Berufsausbildung absolvieren konnten, aber nach wie vor einen festen Berufswunsch und genügend Interesse und Motivation haben, sich weiterzubilden.

Die Maßnahme zielt darauf ab, die Jugendlichen im Rahmen einer möglichst praxisnahen Ausbildung an die betrieblichen Anforderungen des realen Arbeitslebens heranzuführen und so die spätere Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Während der gesamten Ausbildungszeit werden sie dabei von erfahrenen Sozialpädagogen unterstützt.


Voraussetzung Rehabilitantenstatus


Voraussetzung für die Teilnahme an der Reha-Berufsausbildung ist der amtlich festgestellte Status eines Rehabilitanden. Dieser kann sowohl bei einer Lernschwäche als auch bei körperlichen Beeinträchtigungen vorliegen und muss offiziell von der Agentur für Arbeit anerkannt sein.

Die berufspraktischen Tätigkeiten, auf denen der Schwerpunkt der außerbetrieblichen Ausbildungen liegt, finden in den Werkstätten des Handwerkskammer Bildungszentrums HBZ in Münster statt. Zusätzlich erhalten die Jugendlichen ergänzend zur Berufsschule Stützunterricht zur Förderung der fachtheoretischen Qualifikation. Darüber hinaus bemühen wir uns um Praktika in regional ansässigen Betrieben, damit die Teilnehmer unabhängig von ihren schulischen Leistungen die Möglichkeit haben, zu zeigen, was sie können.

Kontakt

Gerd Kuhn

Telefon 0251 705-1108