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Handwerkskammer Bildungszentrum Münster

Echelmeyerstraße 1-2
48163 Münster
Tel. 02 51/7 05 - 0
Fax 02 51/7 05 - 11 30
info@hbz-bildung.de

Servicezeiten
Mo. bis Do.: 8.00 - 17.00 Uhr
Fr.: 8.00 - 14.00 Uhr

HBZ-Bildung - Projekte A-Z
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Unsere Projekte von A bis Z

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C

  • CAP'EM - Cycle Assessment Procedure for Eco-Materials

    Das Ziel des CAP'EM-Projekts ist es, durch die Demonstration der Vorteile von Ökobaumaterialien zur Steigerung der Herstellung, Verbreitung und Nutzung dieser Baustoffe im nordwesteuropäischen (NWE) Bauwesen beizutragen. Trotz des Masseneinsatzes ist die Überprüfung der Umweltauswirkungen bei den Baumaterialien in Europa nicht sehr gut entwickelt und es gibt kein einheitliches Klassifikationssystem.

    Um Aussagen über die Auswirkungen in einer ganzheitlichen Betrachtung machen zu können bedarf es einer Lebenszyklusanalyse (LCA). Mit dieser Methode werden Inputs, Outputs und mögliche Umweltauswirkungen eines Produktsystems über seinen Lebenszyklus hinweg erfasst und ausgewertet (ISO 14040:1997). Ein vereinfachtes, kostengünstiges, auf LCA basierendes Verfahren, das von den Hauptakteuren des ökologischen und energiesparenden Bauens in NWE mitgetragen wird, ist Kernpunkt einer Marktaufschließung für Ökomaterialien im Bausektor.

    Das Projekt befasst sich vorrangig mit Ökobaumaterialien, die in den Regionen der beteiligten Partner erhältlich sind. Nach der Analyse ihre Umweltauswirkungen wird regional und transnational eine umfangreiche Informations- und Demonstrationskampagne zu den wichtigsten Ökobaumaterialien durchgeführt, mit dem Ziel, deren Einsatz im privaten und öffentlichen Bausektor in NWE zu stärken. Wichtig sind hierbei optimierte Kommunikationsstrategien im Hinblick auf die vier verschiedenen Zielgruppen: Hersteller, Händler, Nutzer und Berater - alle im Wesentlichen kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

    Um die Nachfragerseite, also die Bau- und Sanierungswilligen zu erreichen, entsteht ein Netzwerk von Demonstrationszentren, in denen die LCA-bewerteten Ökobaumaterialien verbaut und, eingesetzt in unterschiedlichen Konstruktionstypen ausgestellt werden. Diese Ausstellungen sind auch gleichzeitig Knotenpunkte für die Öffentlichkeitsarbeit.

    Beteiligte Partner: cd2e und Globe21 (F), BSK, GreenSpec und ACORP (GB), De Groene Stee (NL), VIBE und GBC (B) und HWK-Münster (D)

    Internet: www.capem.eu

F

  • Fachwerk-Kompetenzzentrum (Haus Kump)

    Die Errichtung der beiden Kompetenzzentren – Gestaltungs- und Medientransferzentrum sowie Fachwerk-Kompentenzzentrum – soll auf der ehemals landwirtschaftlich genutzten Hofstelle „Haus Kump“ in Münster erfolgen.

    Haus Kump befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Hauptgebäuden des Handwerkskammer Bildungszentrums. Ein historisch wichtiges Element dieser Hofanlage ist der Speicher aus dem Jahr 1549, der unter Denkmalschutz steht. Ziel der Baumaßnahme ist es, die Hofstelle in ihrer städtebaulichen Form zu erhalten: mit erhaltenswerter Originalsubstanz (Remise, Stallgebäude) und ergänzt um energetisch optimierte Neubauten (Scheune, Haupthaus).

    In dem geplanten „Fachwerk-Kompetenzzentrum am Demonstrationszentrum Bau und Energie“ sollen Forschung, Informationssammlung und -aufbereitung sowie Bildung zur Fachwerksanierung durchgeführt werden – insbesondere zur Sanierung historischer Holzkonstruktionen. Wichtiger Bestandteil des Projektes ist die baudenkmalpflegerisch vorbildliche Sanierung und Umnutzung der Fachwerkgebäude auf Haus Kump. Dabei sollen Fachwerksanierungstechniken nach neuesten bauphysikalischen Erkenntnissen erarbeitet und erprobt und nach Fertigstellung durch messtechnische Überwachung verifiziert werden. Die Gebäude dienen nach Fertigstellung als Anschauungs- und Demonstrationsobjekte.

  • Fatima - Female Apprenticeship Training


    Berufsbildung „Made in Germany“ hat auch international einen sehr hohen Stellenwert, denn das duale System hat sich als sehr effizient und flexibel erwiesen. „Bildungsexport ist ein Zukunftsmarkt mit Entwicklungspotenzial, das sich deutsche Bildungsunternehmen erschließen können, das gilt insbesondere für die Bildungsstätten des Handwerks“, so ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer in seiner Rede auf der Regionalkonferenz der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Afrika, Asien und Australien am 30. März 2009 in Neu Delhi (Indien).

    Das Handwerkskammer Bildungszentrum engagiert sich in diesem Sinne im Rahmen des Verbundprojektes „Fatima - Female Apprenticeship Training“. Gemeinsam mit drei etablierten deutschen Bildungsinstitutionen entwickelt das Handwerkskammer Bildungszentrum konkrete Bildungsangebote für Frauen in der arabischen Welt (MENA-Region, GCC) und leistet hiermit einen Beitrag, um die Teilnehmerinnen nachhaltig in den Arbeitsmarkt der Zielländer zu integrieren.

    Gerade in den jungen Gesellschaften der arabischen Welt, die sich nach dem „arabischen Frühling“ in einem generellen Aufbruch befinden, bedeutet Bildung wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg und ist zudem eine stabilisierende Kraft für ganze Regionen.

    Die Partner modifizieren Module der deutschen beruflichen Ausbildung enstsprechend dem soziokulturellen Hintergrund des Ziellandes/ der Zielgruppe und starten Bildungskooperationen mit lokalen Bildungsträgern, um die speziellen Schulungsangebote für Frauen umzusetzen.

    Partner im Projekt sind:

    • Eckert Schulen (Arbeitsfocus: Ausbildung im Bereich Gastronomie)
    • Handwerkskammer Bildungszentrum Münster (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Schmuckherstellung, Zahntechnik und Mediengestaltung)
    • Kolping Bildungswerk (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Frühkindliche Erziehung)
    • gpdm international e.V. (Arbeitsfokus: Ausbildung im Bereich Dienstleistung, Plattformmanagement)


    Weitere Informationen finden Sie unter www.fatima-education.de

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

    Kontakt:
    Herr Andreas Bendel
    Echelmeyerstraße 1-2
    D - 48163 Münster
    Germany
    Telefon: +49-(0)251/705-1464
    Telefax: +49-(0)251/705-55 1464
    Email: andreas.bendel@hwk-muenster.de

G

  • GMA - Netzwerk grenzenloser Maschinen- und Anlagenbau

    Das Interreg IVa Projekt "Netzwerk GMA" stärkt Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau im deutsch-niederländischen Grenzraum durch den Aufbau von grenzüberschreitenden Kooperationen, bei der Entwicklung neuer Produkte, durch gemeinsame internationale und regionale Messen sowie durch Schulungen und Weiterbildung in den Bereichen Marketing und automatisierte Fertigung. Dafür leisten die Projektpartner, das Technologiezentrum STODT(NL), die Handwerkskammern Münster und Osnabrück-Emsland (D) mit Unterstützung von Fachverbänden und Hochschulen aus Wirtschaft und Wissenschaft starken Service & Support! Die Vorteile des Vernetzens liegen auf der Hand: Mehr Kontakte, mehr Know-How, mehr Unterstützung. Macht zusammen: Mehr Chancen am Markt von morgen!

    Zur Internetseite Netzwerk grenzenloser Maschinen- und Anlagenbau (GMA)


  • GMTZ - Gestaltungs- und Medien-Transferzentrum

    Das GMTZ ist ein über fünf Jahre angesetztes Entwicklungsprojekt der Akademie Gestaltung. Es beinhaltet einen inhaltlichen, einen baulichen und einen ausstattungsbezogenen Teil. Im ersten, inhaltlichen Teil wird das Bildungs-, Beratungs- und Transferangebot des Transferzentrums weiterentwickelt, im zweiten, baulichen Teil ein neues Gebäude errichtet und dieses im dritten, ausstattungsbezogenen Teil eingerichtet.

    Formal – und inhaltlich – ist das GMTZ Teil der „Förderung der Weiterentwicklung von Berufsbildungsstätten zu Kompetenzzentren”. An dieser Förderung nimmt die Handwerkskammer Münster mit mehreren Instituten ihres Bildungszentrums HBZ teil. Ausgeschrieben ist die Kompetenzzentrumsförderung seitens des Bundes, bewilligt wurde und begleitet wird sie vom BAFA. Unterstützt wird sie im weiteren voraussichtlich vom Land NRW, vertreten durch das MAGS und die Bezirksregierung Münster.

    Zur Internetseite GMTZ – Gestaltungs- und Medien-Transferzentrum


  • Gestaltungs- und Medientransferzentrum

    Die Errichtung der beiden Kompetenzzentren – Gestaltungs- und Medientransferzentrum sowie Fachwerk-Kompentenzzentrum – soll auf der ehemals landwirtschaftlich genutzten Hofstelle „Haus Kump“ in Münster erfolgen.

    Haus Kump befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Hauptgebäuden des Handwerkskammer Bildungszentrums. Ein historisch wichtiges Element dieser Hofanlage ist der Speicher aus dem Jahr 1549, der unter Denkmalschutz steht. Ziel der Baumaßnahme ist es, die Hofstelle in ihrer städtebaulichen Form zu erhalten: mit erhaltenswerter Originalsubstanz (Remise, Stallgebäude) und ergänzt um energetisch optimierte Neubauten (Scheune, Haupthaus).

    In dem geplanten „Fachwerk-Kompetenzzentrum am Demonstrationszentrum Bau und Energie“ sollen Forschung, Informationssammlung und -aufbereitung sowie Bildung zur Fachwerksanierung durchgeführt werden – insbesondere zur Sanierung historischer Holzkonstruktionen. Wichtiger Bestandteil des Projektes ist die baudenkmalpflegerisch vorbildliche Sanierung und Umnutzung der Fachwerkgebäude auf Haus Kump. Dabei sollen Fachwerksanierungstechniken nach neuesten bauphysikalischen Erkenntnissen erarbeitet und erprobt und nach Fertigstellung durch messtechnische Überwachung verifiziert werden. Die Gebäude dienen nach Fertigstellung als Anschauungs- und Demonstrationsobjekte.

I

  • IKU - Vermittlung arbeitsmarktorientierter interkultureller Kompetenzen zur Unterstützung der Beschäftigungsfähigkeit im Handwerk

    Das Projekt „IKU - Vermittlung arbeitsmarktorientierter interkultureller Kompetenzen zur Unterstützung der Beschäftigungsfähigkeit im Handwerk“ leistet einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung im Arbeitskontext im Bereich Handwerk. Für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten sollen im Einwanderungsland Deutschland und in Zeiten zunehmender Globalisierung die Integration in Arbeit und Gesellschaft gefördert und Konfliktpotentiale abgebaut werden.

    Schwerpunkte des Projektes sind die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit,…) und interkultureller Kompetenzen sowie die Stärkung aller an der Berufsausbildung Beteiligten gegen rassistische Parolen. Diese Kompetenzen bilden nicht nur eine wichtige Grundlage für ein friedliches und konstruktives Miteinander, sondern stellen auch wichtige Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt dar.

    Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen eines Xenos-Projektes.

    Weitere Informationen

J

  • Jobstarter - Assistent für Energie und Ressourcen im Handwerk

    Das Handwerk hat zunehmend Schwierigkeiten, leistungsstarke Schulabgänger als Auszubildende und Nachwuchs für spätere Führungspositionen zu gewinnen. Das Thema „Energie- und ressourceneffizientes Wirtschaften“ bietet im Handwerk sowohl auf innerbetrieblicher Ebene Einsparpotenziale als auch auf der Marktebene Wachstumschancen.

    Im Jobstarter-Projekt wird eine ausbildungsbegleitende Zusatzqualifizierung „Assistent für Energie und Ressourcen im Handwerk“ entwickelt, die einen Beitrag dazu leisten soll, die Attraktivität der handwerklichen Ausbildung für leistungsstarke Schulabgänger zu erhöhen und die Kompetenzen in Handwerksbetrieben hinsichtlich der Themen Energie- und Ressourceneffizienz zu stärken. Dies geschieht im Verbund der Landes-Gewerbeförderungsstelle des NRW-Handwerks mit den Umweltzentren der Handwerkskammern Düsseldorf und Münster und mit Feedback des Landesschulministerium NRW (MSW).

    Der Unterricht des Pilotlehrgangs am Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausen, dem Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen und den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt finden zusätzlich zum originären Unterricht statt und schließt mit einer Fortbildungsprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer ab.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.jobstarter.de

K

  • KOMZET - Kompetenzzentrum Technologietransfer und integrierte Managementsysteme im Fahrzeugwesen

    Der wachsende Einsatz von elektronischen Assistenz-, Sicherheits- und Telematiksystemen im Fahrzeugbau sorgt für einen hohen Bedarf an entsprechend geschultem Werkstattpersonal zur Wartung dieser Systeme. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden die Schulungsinhalte in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, in der Meistervorbereitung und in der Fort- und Weiterbildung dem technischen Fortschritt entsprechend angepasst.

    Gefördert wird das Kompetenzzentrum Technologietransfer und integrierte Managementsysteme im Fahrzeugwesen seit Oktober 2007 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.


M

  • MAMBA - Münsters Aktionsprogramm für MigrantInnen und Bleibeberechtigte zur Arbeitsmarktintegration

    MAMBA ist der Münstersche Beitrag zum bundesweiten arbeitsmarktlichen Progamm zur Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt. Ziel ist es, Flüchtlingen in Münster Unterstützung und Begleitung bei ihrer beruflichen Qualifizierung sowie bei der Arbeitsplatzsuche und -sicherung zu geben. Damit möchten wir ihnen die dauerhaft eigenständige Sicherung ihres Lebensunterhalts ermöglichen. Zielgruppe sind Bleibeberechtigte und alle Menschen mit Fluchthintergrund, die einen mindestens nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

    Für MAMBA engagieren sich in Münster die Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA), die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA Flüchtlingshilfe) das Handwerkskammer Bildungszentrum (HBZ) und das Jugendausbildungszentrum (JAZ).

    Im Rahmen eines Jobcoachings unterstützen die Mitarbeiter/innen des HBZ MAMBA-Teilnehmende bei der Suche nach einer Arbeitsstelle. Zu ihren Maßnahmen gehören: Beratung und Berufsorientierung, Erarbeitung von Zielen, berufsbezogenes Kommunikationstraining, Regeln der Berufswelt, Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer, arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen, ggf. betriebliche Praktika, sowie die Akquisition von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen..

    Zur Internetseite www.mamba-muenster.de


  • MÜKE - Münsterländer Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr

    Das Münsterländer Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr – MÜKE – ist ein unabhängiges Informations- und Beratungszentrum für kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk rund um das Themenfeld elektronischer Geschäftsverkehr in den Regionen Münsterland und Emscher-Lippe.

    Das regionale Kompetenzzentrum ist ein Projekt der Handwerkskammer Münster und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms "Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr für Mittelstand und Handwerk" gefördert.

    Zu den besonderen Themenschwerpunkten von MÜKE zählen die digitale Signatur, die e-Vergabe, die IT-Sicherheit und das mobile Business.

    Es ist das Ziel von MÜKE insbesondere kleine und mittlere Unternehmen durch passgenaue Veranstaltungen und Beratungs- sowie Qualifizierungsangebote nachhaltig im Umgang mit dem Thema elektronischer Geschäftsverkehr zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

    www.ec-mueke.de

N

  • NetProBau – netzbasiertes, prozessorientiertes Lernkonzept für das Bauwesen

    Ziel des Projektes ist es, ein Weiterbildungskonzept zu entwickeln und zu erproben, das berufsbegleitend, weitgehend sogar arbeitsprozessintegriert angelegt ist. Dazu werden moderne Blended-Learning-Konzepte unter Nutzung von synchronen und asynchronen Kommunikationsformen, digital aufbereiteten Selbstlerneinheiten, bauphysikalischen Simulationen und kollaborativen Web 2.0-Techniken erarbeitet, erprobt und evaluiert.

    Die Kernfrage des hierfür zu entwickelnden methodisch-didaktischen Konzeptes ist, wie Lernprozesse über praxisnahe Aufgabenstellungen gesteuert und unter welchen Bedingungen Arbeitsleistungen, die im Betrieb erbracht werden, ad hoc in das Lehrgangskonzept integriert und als (prüfungsrelevante) Leistungen anerkannt werden können.

    Eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen dieses Ansatzes ist Offenheit und Flexibilität auf Seiten aller Beteiligten, der Bildungsträger, Unternehmen und Teilnehmer sowie insbesondere die Bereitschaft miteinander zu kooperieren und sich aktiv in die Entwicklung des Qualifizierungskonzeptes einzubringen. Hier gilt es, mögliche Hemmnisse und Vorbehalte aufzudecken und Wege zur Überwindung zu entwickeln.

    Partner:

    • Handwerkskammer Münster
    • Fachhochschule Münster, Fachbereich Bauingenieurwesen
    • Universität Stuttgart, Lehrstuhl für Bauphysik


    Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

W

  • WOHNEN IM WANDEL

    Das Projekt „Wohnen im Wandel“ befasst sich mit generationen-übergreifenden Wohnraumanpassungen in der Euregio. Aus gutem Grund, denn der demografische Wandel verändert auch die herkömmlichen Anforderungen an Funktionen und Formen des Wohnens. So wird zum Beispiel der Bedarf an altersgerechten und barrierefreien Wohnungen und Dienstleistungen in den nächsten Jahren drastisch steigen. Zugleich müssen junge Familien dafür sensibilisiert werden, sich bereits beim Hausbau mit diesem Thema zu beschäftigen.

    Das Projekt hat das Ziel, von der Gewerbeförderung der Handwerkskammer ausgehend zehn operative Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft zu koordinieren und Handwerker, Architekten und Planer dabei zu unterstützen, ihre Beratung, ihre Produkte und den Service stärker auf die jeweiligen Zielgruppen auszurichten. Die Akademie Gestaltung des Handwerkskammer Bildungszentrums HBZ übernimmt dabei die Entwicklung und Erprobung von Qualifizierungsangeboten für Handwerker und Planer.

    www.wohnen-im-wandel.de


  • WOHNVISIONEN

    Im Rahmen des Projektes „WohnVisionen 2020 – Ressourcenschonende Einrichtungs-Visionen aus gebrauchten Materialien zur Stärkung von KMU und zur Qualifizierung“ arbeiten vier Partner aus der hochschulischen und beruflichen Bildung gemeinsam mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften, mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung, mit Handwerkern, Designern, Künstlern, mit Museen und Messeveranstaltern an zukunftsweisenden und nachhaltigen Recyclingideen.

    Der Grund: Unser Lebensstil wird sich bis 2020 stark verändern. Derzeit durchlaufen wir nach einer Studie der Internationalen Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung („Lebensstile 2020 - Eine Typologie für Gesellschaft, Konsum und Marketing“, 2007) einen Zeitraum, der von Individualisierung und Modernisierung geprägt ist und der in eine Vielzahl prognostizierter Lebensstile münden wird.

    Die zentrale Frage „Wie werden wir 2020 wohnen?“ muss also unter vielen Blickwinkeln beleuchtet werden. Jede Gruppe – ob sie dann wirklich „Baby Boomer“, „Super-Grannys“, „Greyhopper“, „Inbetweens“, „Young Globalists“, „Tiger-Ladys“ oder „Netzwerk-Familien“ heißen – wird ihre spezifischen Wohnformen finden. Deswegen sollen in diesem Projekt ressourcenschonende Einrichtungs-Visionen aus gebrauchten Materialien entwickelt werden.

    Partner:

    • Technische Universität Dortmund, Institut für Umweltforschung (INFU)
    • Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur
    • Akademie Gestaltung im Handwerk Münster
    • Kunsthochschule Kassel, Industriedesign
    • ecomoebel GmbH, Dortmund
    • RecyclingBörse! Herford
    • Möbel & Mehr (Werkhof, Hagen gGmbH)


    Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

    Zur Internetseite WohnVisionen


X

  • XENOS - Initiative gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

    Das Bundesprogramm XENOS integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement.

    Schwerpunkte des Projektes sind die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit etc.) und interkultureller Kompetenzen sowie die Stärkung aller an der Berufsausbildung Beteiligten gegen rassistische Parolen. Diese Kompetenzen bilden nicht nur eine wichtige Grundlage für ein friedliches und konstruktives Miteinander, sondern stellen auch wichtige Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt dar.

    Strategische Ziele des Projektes sind:

    1. Die gezielte Zusammenarbeit von Berufskollegs, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaften und fachlichen Experten auf der operativen Ebene zur Stärkung von Demokratiebewusstsein und Toleranz in der Berufsausbildung.

    2. Die Vermittlung von Handlungsorientierungen und Lösungswegen für Kommunikations- und Konfliktmanagement im interkulturellen Kontext an Lehrer an Berufskollegs sowie Ausbilder in Betrieben und überbetrieblichen Einrichtungen in der handwerklichen Berufsbildung.

    3. Die Sensibilisierung und Vermittlung interkultureller Kompetenzen an Schüler in Werkstattjahr, Berufsgrundschuljahr, Jugend in Arbeit und den BaE-Programmen der Arbeitsagenturen.

    4. Die Schaffung nachhaltiger Unterstützungsstrukturen über die Institutionalisierung von Flying Experts.

    5. Die Gewinnung junger Migranten für eine Ausbildung im Handwerk und von Ausbildungsbetrieben für Migranten

    XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

    Weitere Informationen

Z

  • ZUKUNFT PASSIVHAUS

    Passivhäuser als Neubau- und Sanierungsobjekte werden die Häuser der nahen Zukunft sein. Nach den Vorgaben der EU wird für den Neubau ab 2015 das Passivhaus als Standardhaus in die nationalen Regelwerke eingeführt.

    Das Projekt "Zukunft Passivhaus" wird gemeinsam mit der Handwerkskammer Münster, der Fachhochschule Münster und der Saxion Hogeschool Enschede durchgeführt. Es zielt darauf ab, den Passivhausbau in der EUREGIO zu beschleunigen, und zwar gleichzeitig durch ein verbessertes Angebot der Betriebe und durch eine Ankurbelung der Nachfrage durch die Bauherren. Im Rahmen dieses Projektes wird ein binationales Know-how-Zentrum mit Standort Münster und Enschede aufgebaut und ein Transfernetzwerk eingerichtet.

    Neben der Entwicklung von Informationsmaterialien für Betriebe und Bauherren werden Informationsveranstaltungen zu speziellen Themen im Passivhaus und Exkursionen zu ausgewählten Passivhäusern angeboten. Unternehmen, die sich zum Thema "Passivhausbau" weiterbilden wollen, werden spezielle Seminare und Lehrgänge besuchen können..

    Zur Internetseite Zukunft Passivhaus


Weitere Informationen:

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