Sie möchten Führungsverantwortung übernehmen, Lehrlinge ausbilden und vielleicht sogar einen eigenen Betrieb leiten? Nutzen Sie Ihre Chance und schaffen Sie sich ein solides Fundament für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk.
Umfassendes Angebot an Meistervorbereitungskursen
Das Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster (HBZ) bietet Ihnen ein vielfältiges Spektrum an Meisterschulen in den unterschiedlichsten Themenfeldern. Ganz gleich ob Sie Buchbinder-, Metallbauer- oder Zahntechniker-Meister werden möchten - wir machen Sie fit für die Prüfung. Insgesamt führen wir in über 30 Handwerksberufen Vorbereitungskurse durch. Eine Übersicht über unser Kursangebot finden Sie hier: HBZ-MEISTERSCHULEN A - Z
Nach der neuen Handwerksordnung müssen Sie keine mehrjährige Tätigkeit als Geselle mehr nachweisen, sondern können sich direkt nach der entsprechenden Gesellenprüfung zur Meisterschule im HBZ Münster anmelden. Nur wenn kein einschlägiger Berufsabschluss vorliegt, müssen Sie eine mehrjährige Berufstätigkeit in dem Handwerk nachweisen, in dem Sie die Meisterprüfung ablegen wollen.
Wie läuft die Meistervorbereitung ab?
Die Meisterschulen werden grundsätzlich in Lehrgangsmodulen angeboten. Sie gliedern sich - wie auch Ihre spätere Meisterprüfung - in vier Teile:
- Teil I: Fachpraxis (fachlicher Teil)
- Teil II: Fachtheorie (fachlicher Teil)
- Teil III: Wirtschaft & Recht (allgemeinkundlicher Teil)
- Teil IV: Berufs- und Arbeitspädagogik (allgemeinkundlicher Teil)
Wann und wie Sie die Teile Ihrer Meisterprüfung vorbereiten, bestimmen Sie selbst. Sie können z.B. den fachlichen Teil (Teile I und II) zeitlich zusammenhängend in einem Lehrgang besuchen ohne die Teile III und IV desselben Kurses mit buchen zu müssen. Außerdem bieten wir alle Meistervorbereitungslehrgänge berufsbegleitend (d.h. abends oder am Wochenende) oder als Tagesschule (mit ganztägigem Unterricht) an.
Vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten
Natürlich kostet eine solche Qualifizierung Geld, aber daran soll es nicht scheitern. Nehmen Sie das neue Meister-BAföG in Anspruch und erkundigen Sie sich nach der Meistergründungsprämie des Landes NRW. Unsere Berater stehen Ihnen bei all Ihren Fragen gerne zur Verfügung. Die Mühe macht sich bezahlt: Wer sich als Meister in Deutschland selbstständig macht, hat sehr gute Chancen, sich auf dem Markt zu behaupten. Das belegt die Insolvenzquote im Handwerk, die eindeutig niedriger ist als in anderen Wirtschaftszweigen.
Mit dem Meisterbrief an die Uni
Doch der Meisterbrief muss nicht alles gewesen sein: Mit dem 12.03. dieses Jahres wurde vom Bundeswirtschaftsministerium der Hochschulzugang für Meister neu geregelt. Demnach dürfen mit Start des Sommersemesters Handwerksmeister an allen Hochschulen des Landes unabhängig von der Note ihrer Meisterprüfung und ohne gesonderte Eignungsprüfung ein Studium in einem Fach, das ihrer Ausbildung entspricht, aufnehmen. Unproblematisch ist also beispielsweise das Maschinenbau- oder Betriebswirtschaftsstudium für einen Mechanikermeister. Gesellen mit dreijähriger Berufserfahrung erhalten einen fachgebundenen FH-Zugang. Weitere Informationen erhalten Sie beim Innenministerium des Landes NRW